Man sollte es nicht glauben, aber es gibt schon Pilze, Anfang Juni. Na, wer hat denn davon schon mal gehört? Ich habe jedenfalls gestern und heute mehrere Kilo Steinpilze im Wald gesammelt.
Und weil man die ja nicht alle auf einmal essen kann (Rezept für die Pilzpfanne gibt’s hier), wird der Rest konserviert:
0) Pilze putzen:
Nicht waschen! Sand und Erde entfernen, z.B. mit einem Küchenmesser vorsichtig abschaben, Hut und Stiel mit einer Küchenbürste abbürsten. Angefressene Stellen vorsichtig wegschneiden.
1) Blanchiert einfrieren:
Pilze putzen, leicht gesalzenes Wasser aufsetzen, Pilze 4 min. blanchieren, dann kalt abbrausen, in Plastikbeutel mit wenig Luft verschließen und einfrieren. Blanchierwasser kann als Basis für Pilzsuppen und -saucen aufgehoben werden (z.B. auch eingefroren. Dazu nehme ich alte, gut gesäuberte Konservengläser, Deckel erst zuschrauben, wenn die Flüssigkeit gefroren ist).
2) Gedünstet einfrieren:
Pilze putzen, gutes Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Pilze zugeben, fast gar dünsten (ich lasse den Deckel drauf), abfüllen und einfrieren.
3) Trocknen:
In 3-4mm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, bei 80° im Ofen ca. 4h trocknen. Unbedingt die Tür leicht offen lassen, z.B. einen alten Holzkochlöffel einklemmen. Am besten geht Umluft, dann kann man mehr als 1 Blech gleichzeitig trocknen. Die getrockneten Pilze später einfach mit in die Saucen oder Suppen geben und mind. 20 min. mitköcheln lassen.
Gefrorenes nicht auftauen sondern gefroren mit in die Speisen geben!
